Geschichte
Bereits im Jahre 1911 wurde in Tuggen die Feldschützengesellschaft im Zusammenhang mit regionalen Schiessanlässen erwähnt. Ein Höhepunkt in der lokalen Schützengeschichte dürfte zweifelsfrei das Kantonale Schützenfest im Jahre 1931 darstellen. Dazu mussten extra beim Schützenhaus beim Kapellhof zusätzliche temporäre Scheiben in Richtung Dorf angefügt werden.
Nur 4 Jahre später, nämlich 1935, entschieden die Feldschützengesellschaft und der Militärschützenverein sich zu vereinigen. Daraus entstand die heutige Schützengesellschaft Tuggen. Der erste Präsident hiess Walter Pfenninger. Die neue Schützengesellschaft entwickelte sich prächtig und konnte an manchen Schiessanlässen Erfolge verzeichnen.
Die aktuelle Vereinsfahne wurde 1970 eingeweiht und mit einem Festakt und einen Fahnenweihschiessen ihrer Bestimmung übergeben.
1981 fällten die Mitglieder der Schützengesellschaft Tuggen den Entscheid, die alte Schiessanlage beim Kapellhof zu verlassen und zusammen mit dem Schiessverein Schmerikon eine neue Gemeinschaftsanlage zu planen. Nach der Zustimmung der beiden Gemeinden Tuggen und Schmerikon und der Erteilung der Baubewilligung konnte die neue Anlage im Chlausen in Tuggen erstellt werden. Beide Vereine leisteten sehr viele freiwillige Arbeitsstunden. Im März 1990 konnte die Schiessanlage in Betrieb genommen werden. Die Schiessanlage, deren Eigentümer die beiden Gemeinden Tuggen und Schmerikon sind, konnte mit einem Standeinweihungsschiessen gebührend eingeweiht werden.